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USt-Reihengeschäft
#1
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
folgender Sachverhalt:
Beteiligte Unternehmen:
Tschechischer Lieferant CZ
Österr. Unternehmer 1 Ö1
Österr. Unternehmer 2 Ö2
Österr. Unternehmer 3 Ö3
Deutsches Unternehmen D

Ö3 bestellt Waren bei Ö2 und will, dass diese gleich an D geliefert werden, damit diese dort in eine Maschine eingebaut werden
Ö2 bestellt die Waren bei Ö1
Ö1 bestellt die Waren bei CZ
Ö1 veranlasst die Lieferung der Waren zu D

Mir geht es um Ö1: Welche USt-Rechnung erhält Ö1 und welche USt-Rechnung muss Ö1 legen?

Laut Literatur komme ich zu folgendem Ergebnis:
Ö1 erhält von CZ eine Rechnung mit ig Lieferung --> UVA Kz 070, 072 und 065
Ö1 muss sich in Deutschland registrieren und die Rechnung mit deutscher USt an Ö2 legen (Voraussetzung: Ö1 erhält die deutsche UID-Nummer des Warenempfängers)
Stimmt das? 

Wenn das so stimmt - Wie muss der Weg der Ware verlaufen, um die die Registrierung in Deutschland zu verhindern?

Herzlichen Dank für Eure Praxiswissen!
lG, Manuela
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#2
Sehr geehrte Frau Manuela,

wenn ich den von Ihnen skizzierten Fall vollständig erfasst habe, müsste die Ware zunächst von CZ nach Ö und dann weiter nach D geliefert werden. Die Lieferung von CZ nach Ö muss nicht bis an den Betriebsstandort erfolgen, bei der anschließenden Lieferung nach D liegt unabhängig davon eine ig Lieferung vor.

Viele Grüße
Buchsachverständiger
Steuerrechtliche Spezialberatung, Unternehmensbewertungen, Finanzstraf-, Haftungs-, Unterhalts-, Verdienstentgangs-, Sanierungsgutachten

Disclaimer: Diese Antwort soll eine erste Orientierung bieten. Jegliche Haftung wird ausgeschlossen.
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