Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Einvernehmliche Lösung - Mutterschutz/Karenz
#5
zu Frage 1:

Da es in Zusammenhang mit einer gesetzlichen Karenz nach MSchG lediglich eine Höchst- und eine Mindestdauer gesetzlich gibt und ich das Risiko einer zu unbestimmten Zeitspanne minimieren möchte, habe ich diesen Vorschlag unterbreitet.

Wenn das jetzt schon relativ angespannt ist, kann man sich vorstellen, dass eine möglicherweise nicht wasserdichte vorzeitige Auflösungsvereinbarung im Nachgang Zusatzarbeit und Zusatzkosten bedeutet.


zu Frage 2:

Da ist für meinen Geschmack ein wenig zu viel Konjunktiv dabei. In einem Beratungsgespräch würde ich zum Beispiel vorschlagen, die einvernehmliche Auflösung im Zuge der Karenzmitteilung durch die Arbeitnehmerin zu treffen. Also zu einem Zeitpunkt, wo die relevanten Fakten feststehen. Und falls das nicht erwünscht ist (weil man die Vereinbarung jetzt schon treffen möchte), würde ich dort dann weitere Möglichkeiten ausloten, wie man gefahrlos zu einem befriedigenden Ergebnis kommt (im Grunde war mein erster Vorschlag schon in diese Richtung gehend). 

Die Vereinbarung einer einvernehmlichen Auflösung ohne Nennung eines Datums mag rechtswissenschaftlich unter bestimmten Umständen möglich sein, aus praktischer Sicht birgt sie einfach ein nicht zu unterschätzendes rechtliches Risiko, das ich einfach minimiert sehen möchte.

Dass man dann natürlich noch da und dort etwas anpassen kann und vielleicht sogar muss, hängt doch sehr von den Fakten des Sachverhaltes ab, von dem ich nur gewisse Auszüge kenne. Da ist dann eventuell ein Beratungsgespräch dazu besser.
Zitieren


Nachrichten in diesem Thema
RE: Einvernehmliche Lösung - Mutterschutz/Karenz - von Wilhelm Kurzböck - 16.01.2025, 20:03

Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste