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Teilweise Beendigung KUA möglich?
#1
Betrieb schickt sämtliche Mitarbeiter (unterschiedliche Aufgabengebiete) in KUA.
In 2 Wochen stellt sich heraus, dass einzelne Mitarbeiter wieder voll beschäftigt werden können.
Wegen der unterschiedlichen Aufgabengebiete ist eine gleiche Verteilung auf alle MA nicht möglich.
Kann dann auch für diese einzelnen Mitarbeiter die Kurzarbeit beendet werden und falls ja - wie ist das AMS darüber zu informieren?
Mir geht es hauptsächlich um das verminderte Nettoentgelt. Sollte das nicht möglich sein, bekommen die betroffenen MA ja trotzdem nur 80-90% obwohl sie zu 100% arbeiten.
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#2
ich hab schon von vornherein das Problem, dass ich in unterschiedlichen Abteilungen eine unterschiedliche Dauer der Kurzarbeit anpeile. Die Frage, die sich mir stellt, ist, ob man das nicht von vornherein auf unterschiedliche Anträge vorbereitet für das AMS. Das wäre dann in deinem Fall auch eine Möglichkeit vielleicht? Soweit ich weiß, bitten sie um einen Antrag pro Betrieb, aber es sind mehrere zulässig.
Gibts dazu wen von euch, der schon Erfahrung hat, oder Kontakt, was in dem Fall zu tun ist?
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#3
Wenn jemand keine Arbeitszeitreduktion hat (wenngleich auch in einzelnen Kalendermonaten), so erfolgt die Entlohnung dieser Zeiten stets zu 100 %.

Über den Kurzarbeitsantrag haben Sie ja Ausfallsstunden gemeldet, die voraussichtlich anfallen werden.

Wenn nun einzelne Arbeitnehmer früher wieder beginnen, so bedeutet dies nur, dass man weniger Ausfallsstunden für den Betrieb dann tatsächlich melden wird und daher weniger Beihilfe bekommt.

Sogar, wenn man insgesamt die 90 %-Arbeitsstunden-Marke überschreitet, gibt es keine negativen Folgen für den Betrieb (lediglich die Stunden, die dann tatsächlich nicht ausfallen, die werden nicht gefördert).

Auch in den Fällen der unterschiedlich geplanten Arbeitszeitverteilungen wird empfohlen, einen einheitlichen Absenkungssatz für den Betrieb oder Betriebsteil anzumelden. Man meldet lieber zu viele Ausfallsstunden als zu wenig. Zu viel heißt, man kriegt dann weniger. Zu wenig bedeutet, es fehlt dann etwas.

Unterschiedliche Vereinbarungen oder Anträge würde ich nicht machen. Da machen Sie sich nur unnötig Arbeit. Ich würde das mit einem Fixdatum loslaufen lassen und die Arbeitszeit, die andere Arbeiten, während die einen schon reduzieren, stellt dann das Zeitguthaben dar, das man dann für die durchschnittliche Arbeitszeit benötigt.

Weitere Infos finden Sie auch in den Beiträgen in meinem Fachforum unter www.ars.at/forum. Da finden Sie viele Beiträge, die Ihnen weiterhelfen können.
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