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| Fristensprung während der Kündigungsfrist – welche Kündigungsfrist ist maßgeblich auch beim gerechtfertigten vorzeitigen Austritt |
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Geschrieben von: Wilhelm Kurzböck - 26.08.2024, 10:05 - Forum: News & wichtige Infos
- Keine Antworten
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Sachverhalt:
Eine Handelsangestellte war von 19.6.2007 bis 2.6.2022 bei Ihrem Dienstgeber beschäftigt.
Das Dienstverhältnis wurde durch einen gerechtfertigten vorzeitigen Austritt beendet, da über das Vermögen des Dienstgebers das Insolvenzverfahren eröffnet worden war (Austritt gemäß § 25 IO).
Betreffend die Dauer der für die Höhe der Kündigungsentschädigung maßgeblichen Kündigungsfrist stand sie an der Schwelle von 3 Monaten auf 4 Monate.
Der Insolvenzfonds sowie beide Unterinstanzen waren der Ansicht, dass die Kündigungsentschädigung noch auf Basis der 3 Monate zu berechnen wäre, wenngleich der Kündigungsentschädigungszeitraum über den 1.6.2022, der die Vollendung des 15. Dienstjahres (4 Monate Kündigungsfrist) hinausging.
Der Fall landete vor dem OGH.
Das Thema hier lautet also: Welche Frist gilt, wenn zwischen dem Ausspruch der Arbeitgeberkündigung und dem anvisierten Ende der Frist ein "Fristensprung" stattfindet.
Über diesen Fall berichte ich in der Ausgabe Nr. 16/2024 der WIKU Personal aktuell(erscheint Ende September 2024),
Wenn Sie das Premium-Abo der WIKU Personal aktuell haben, so können Sie mit dem dazugehörigen Passwort den Artikel schon jetzt gerne lesen:
https://wikutraining.at/blog/226
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| Minutengenaue Abrechnung eines Nachtarbeitszuschlages eines Autobusfahrers |
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Geschrieben von: Wilhelm Kurzböck - 23.08.2024, 13:52 - Forum: News & wichtige Infos
- Keine Antworten
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Minutengenaue Abrechnung eines Nachtarbeitszuschlages eines Autobusfahrers
Zeiterfassungen, welche geleistete Arbeitszeiten abrunden, Arbeitnehmer, die früher zum Arbeitsplatz erscheinen, um für ein paar Minuten einen Zuschlag (Nachtzuschlag) erhalten, Arbeitgeber, die meinen, nur ganze Stunden müssen entlohnt werden.
Da hat sich auch bei mir in den letzten Jahren so manches angesammelt.
Ein aktueller OGH-Entscheid, der so ein Thema im Ergebnis aufgreift, könnte der Grundstein für weitere Diskussionen oder Entscheidungen sein.
Ich bringe den Fall in der Ausgabe Nr. 15/2024. Sie können ihn sich aber gerne schon heute in meinem Premium-Blog als frei zugänglichen Beitrag zu Gemüte führen:
https://www.wikutraining.at/blog/224
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| KV Handelsangestellte - Sonderzahlungen |
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Geschrieben von: Andrea131 - 22.08.2024, 21:44 - Forum: Personalverrechnung, Arbeitsrecht
- Antworten (1)
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Hallo,
Bei uns ist die Diskussion entstanden, ob folgende fixe monatlich gleich bleibende Bezüge in die Sonderzahlungen (Urlaubsbeihilfe und Weihnachtsremuneration) einzuberechnen sind (zusätzlich zum normalen Gehalt), anwendbar ist der KV für Handelsangestellte:
Autozulage: 1000€ werden monatlich dem Dienstnehmer bezahlt (statt einem Firmen PKW fährt der DN mit seinem privaten PKW und bekommt dafür einen abgabenpflichtigen Zuschuss)
Essenszuschuss: monatlich 50€ gleich bleibender fixer abgabenpflichtiger Zuschuss fürs tägliche Mittagessen
Home Zulage: monatlich 80€ gleich bleibender abgabenpflichtiger Zuschuss um Internetkosten zu decken
Home Office Pauschale: 40€ monatlich gleich bleibender abgabenpflichtiger Zuschuss für Kompensation sonstiger durch Home Office entstandene Kosten (durch zu wenig aufgezeichnete HO Tage bleibt Zuschuss immer abgabenpflichtig).
Vielen Dank für eure Einschätzungen.
LG
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| Rückwirkender Abschluss einer Gleitzeit-Betriebsvereinbarung zur Ermöglichung von Stundenabzügen bei pauschalierten Arbeitnehmern |
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Geschrieben von: Wilhelm Kurzböck - 22.08.2024, 16:05 - Forum: News & wichtige Infos
- Keine Antworten
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Sachverhalt:
Dieser Fall hier ist das rechtliche Nachspiel der Entscheidung des OGH vom 31.08.2022 = WPA 18/2022, Artikel Nr. 419/2022.
Damals entschied das Höchstgericht, dass der monatliche Abzug des Stundenäquivalents für eine Überstundenpauschale vom Gleitzeitguthaben nur dann – wenn überhaupt – vorgenommen werden darf, wenn dies auch ausdrücklich vereinbart wurde.
Jene Betriebsvereinbarung, die das vorsah, war aber vom Verwaltungsrat (es ging um einen SV-Träger) damals noch nicht genehmigt worden. Die Abzüge wurden aber dennoch vorgenommen.
Nun wurde die Genehmigung vom Verwaltungsrat eingeholt und so machte man sich daran, die Auswirkungen dieser (neuen) BV rückwirkend anzuwenden (also die Stundenabzüge dennoch – entgegen dem OGH-Urteil – vorzunehmen).
Wie der Fall ausging (er wurde zum Desaster für den SV-Träger als Arbeitgeber), erfahren Sie in der Ausgabe Nr. 15/2024 der WPA oder schon heute im nachfolgenden Premium-Blog (Premium-Passwort der WPA notwendig):
https://www.wikutraining.at/blog/222
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| von VAT OSS regiestrierter Unternehmen |
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Geschrieben von: Agnes69 - 21.08.2024, 12:24 - Forum: Buchhaltung, Bilanzierung
- Antworten (3)
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Hallo,
ich habe eine Rechnung von einem deutschen Unternehmer mit 20% Umsatzsteuer bekommen. Auf der Rechnung steht nur die deutsche UID-Nummer des Lieferanten. Auf die Anforderung der österreichischen UID-Nummer des Lieferanten haben wir die Antwort bekommen, dass der Lieferant in VAT OSS registriert ist. Kann ich die Rechnung mit 20% österreichischen Umsatzsteuer buchen und somit die Steuer vom Finanzamt zurückholen?
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