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| Wiedereinführung von Steuerbegünstigungen trotz Kurz-, Telearbeit oder Quarantäne |
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Geschrieben von: Wilhelm Kurzböck - WIKU - 01.12.2021, 22:39 - Forum: News & wichtige Infos
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Wiedereinführung von Steuerbegünstigungen trotz Kurz-, Telearbeit oder Quarantäne
Das Pendlerpauschale wird trotz coronabedingter Telearbeit, Quarantäne oder Kurzarbeit in den Monaten November und Dezember 2021 weiter in gleichem Umfang wie vor dem Lockdown gewährt.
Die steuerfreie Behandlung von Zulagen (z.B. für Erschwernis und Gefahr) sowie Zuschlägen (für Überstunden) bleibt trotz Telearbeit, Quarantäne oder Kurzarbeit wie vor dem Lockdown weiter bestehen.
Weihnachtsgutscheine für Arbeitnehmer: Aufgrund der COVID-19-Krise können gewohnte Betriebsveranstaltungen (z.B. Weihnachtsfeiern) oft nicht stattfinden. Der bestehende geldwerte Vorteil aus der Teilnahme an Betriebsveranstaltungen in Höhe von 365 Euro jährlich pro Arbeitnehmer soll nicht verloren gehen. Daher können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern Gutscheine bis maximal 365 Euro steuerfrei gewähren. Die Gutscheine müssen im Zeitraum November 2021 bis Jänner 2022 ausgegeben werden. Idealerweise wird der Fokus bei der Ausgabe und Einlösung der Gutscheine auf regionale Unternehmen gelegt.
Sportler/innen, Betreuer/innen und Schiedsrichter/innen profitieren trotz gesperrter Sportstätten im November und Dezember von der Steuerbefreiung pauschaler Reiseaufwandsentschädigungen.
https://www.bmf.gv.at/presse/pressemeldu...ilfen.html
https://www.parlament.gv.at/PAKT/PR/JAHR...II_A_02080
WIKU-Analyse:
Wir müssen hier noch auf die Texte warten, die ich mir so rasch es geht, besorgen werde (sind im Moment noch nicht auf der Parlamentsseite). Es sieht aber danach aus, als ob das hier die Begünstigungen wieder aufleben, die wir noch bis 30. Juni 2021 hatten.
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| 7.12.2021 - nächstes WIKU-Live-Webinar - Jour fixe für dahoam auf d'Nocht |
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Geschrieben von: Wilhelm Kurzböck - WIKU - 01.12.2021, 21:23 - Forum: News & wichtige Infos
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7.12.2021 - nächstes WIKU-Live-Webinar - Jour fixe für dahoam auf d'Nocht
18 Uhr 30 bis 20 Uhr 30
Was hat sich seit dem September-Termin in der Personalverrechnung Neues getan?
Ökosoziale Steuerreform
Kurzarbeit - Änderungen
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Jede Menge interessante Rechtsprechung
Preis: € 120,00 netto je Teilnehmer*in
Der Zoom-Teilnahmelink wird Ihnen am 6.12.2021 samt den Unterlagen zugesandt.
Über Anmeldungen freuen wir uns unter kaethe.kurzboeck@wikutraining.at
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| Kinderbetreuungsgeld an Familienbeihilfenbezug bei getrennt lebenden Eltern gekoppelt – keine Verfassungswidrigkeit |
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Geschrieben von: Wilhelm Kurzböck - WIKU - 01.12.2021, 20:59 - Forum: News & wichtige Infos
- Keine Antworten
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Kinderbetreuungsgeld an Familienbeihilfenbezug bei getrennt lebenden Eltern gekoppelt – keine Verfassungswidrigkeit
VfGH G-41/2021 vom 8. Juni 2021
§ 2 Abs. 8 KBGG
Das Erkenntnis des Verfassungsgerichtshofes:
1. Dass die Gewährung des Kinderbetreuungsgeldes im Falle getrennt lebender Eltern an den tatsächlichen Bezug der Familienbeihilfe gekoppelt ist und somit jenem Elternteil NICHT zusteht, der die Familienbeihilfe nicht bezieht, macht diese Regelung nicht verfassungswidrig.
2. Dem Gesetzgeber steht es frei, ein Kinderbetreuungsgeld zu gewähren oder nicht (VfSlg 17.954/2006). Es ist ihm gestattet, einfache und leicht handhabbare Regelungen zu treffen und von einer Durchschnittbetrachtung auszugehen. Nicht jede Unbilligkeit, die eine einheitliche Regelung mit sich bringt, ist dabei bereits als unsachlich zu werten; auch das Entstehen von Härtefällen macht für sich alleine eine Regelung noch nicht unsachlich.
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| Arbeitslosenversicherungsbeiträge – keine Rückerstattung nach dem Epidemiegesetz nach Ansicht der Landesverwaltungsgerichte |
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Geschrieben von: Wilhelm Kurzböck - WIKU - 01.12.2021, 20:10 - Forum: News & wichtige Infos
- Keine Antworten
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Arbeitslosenversicherungsbeiträge – keine Rückerstattung nach dem Epidemiegesetz nach Ansicht der Landesverwaltungsgerichte
LVwG-AV-1200/001-2021 vom 18. November 2021
§ 51 ASVG
§ 32 Epidemiegesetz
Das Erkenntnis des Landesverwaltungsgerichts:
1. § 51 ASVG enthält eine taxative Aufzählung der Beiträge zur Kranken,- Unfall- und Pensionsversicherung. Die Dienstgeberbeiträge zur Arbeitslosenversicherung werden nicht in dieser Aufzählung des § 51 ASVG genannt.
2. Zusätzlich trennt der Gesetzgeber die gesetzliche Sozialversicherung des ASVG von der Arbeitslosenversicherung des Arbeitslosenversicherungsgesetz 1977 (AlVG), worauf auch vom Verwaltungsgerichtshof in mehreren Entscheidungen hingewiesen wurde.3. Es ist daher davon auszugehen, dass von dem vom Arbeitgeber zu entrichtenden Dienstgeberanteil in der gesetzlichen Sozialversicherung nach § 32 Abs 3 EpiG ausschließlich die Unfall-, Kranken- und Pensionsversicherung im Sinne des § 51 ASVG umfasst ist, nicht jedoch die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung.
WIKU-Analyse:
Hier wird das letzte Wort unter Garantie noch nicht gesprochen sein. Man darf und muss abwarten, wie das der Verwaltungsgerichtshof sieht. Jene VwGH-Erkenntnisse, auf welche sich die Landesverwaltungsgerichte hier beziehen, können aus meiner Sicht wohl nur als sehr dünne Suppe bezeichnet werden.
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| Geplante Änderungen in EStG sowie im Covid-19-Zweckzuschussgesetz (bzw. Pflegefondsgesetz) |
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Geschrieben von: Wilhelm Kurzböck - WIKU - 29.11.2021, 21:27 - Forum: News & wichtige Infos
- Keine Antworten
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Geplante Änderungen in EStG sowie im Covid-19-Zweckzuschussgesetz (bzw. Pflegefondsgesetz)
Es soll nun zu einer Dauerregelung dahingehend kommen, wonach der große Essensgutscheinefreibetrag (€ 8,00) auch dann zur Anwendung gelangt, wenn ein Lieferservice das Essen liefert. Ob ein Abholservice auch darunter fällt, klären wir noch ab, wird aber wohl der Fall sein, wenn die Mahlzeit in einer Gaststätte zubereitet wurde.
Die Verbesserung der steuerlichen Situation im Bereich "Homeoffice" betrifft nicht echte Dienstnehmer*innen, sondern steuerlich Selbständige (zB auch freie Dienstnehmer*innen). Hier soll es ab dem Veranlagungsjahr 2022 zur Schaffung einer pauschalen Arbeitsplatzpauschale kommen (im Falle der "betrieblichen Nutzung einer Wohnung".
Corona-Bonus ist keiner geplant. Jener aus dem Covid-19-Zweckzuschussgesetz soll darüber hinaus rückwirkend mit maximal € 2.500,00 nach oben gedeckelt werden (je Arbeitnehmer*in).
Diesem Entwurf ist leider auch nicht zu entnehmen, dass man die kurzarbeitsbedingte Aufwertung des Jahressechstels bzw. Kontrollsechstels (15 %-Regelung) auch im Jahr 2022 weiterführen wird. Auch hier haben wir nachgesetzt. Mal sehen, was dabei rauskommt.
Den Entwurfstext sowie die Materialen finden Sie hier:
https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXV...ndex.shtml
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| Heimquarantäne als Folge einer Einreisebeschränkung – keine Rückerstattung des fortbezahlten Entgelts |
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Geschrieben von: Wilhelm Kurzböck - WIKU - 29.11.2021, 20:55 - Forum: News & wichtige Infos
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Heimquarantäne als Folge einer Einreisebeschränkung – keine Rückerstattung des fortbezahlten Entgelts
VwGH Ra 2021/09/0175 vom 20. Oktober 2021
§ 32 Epidemiegesetz
Aus dem VwGH-Erkenntnis:
1. Musste eine Arbeitnehmerin aus Anlass einer Rückkehr von einem Urlaub – um einreisen zu dürfen – unterschreiben, dass sie sich „freiwillig“ in eine vierzehntägige Heimquarantäne zu begeben hatte (Einreisebeschränkung), so war dies nicht einer behördlich angeordneten Quarantäne gleichgestellt.
2. Das insoweit fortbezahlte Entgelt war somit nicht erstattungstauglich.
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