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  Kostenersatz der tatsächlichen Kosten (Aufladen von emissionsfreien arbeitgebereigenen Kraftfahrzeugen) zu Hause ("Home-Charging")
Geschrieben von: Wilhelm Kurzböck - WIKU - 30.01.2024, 09:37 - Forum: News & wichtige Infos - Keine Antworten

Kostenersatz der tatsächlichen Kosten (Aufladen von emissionsfreien arbeitgebereigenen Kraftfahrzeugen) zu Hause ("Home-Charging")


Anfragebeantwortung des BMF vom 25.01.2024


Problemstellung:

Laut Sachbezugswerteverordnung ist für das unentgeltliche Aufladen dieses Kraftfahrzeuges beim Arbeitgeber ein Sachbezugswert von Null anzusetzen.

Ersetzt oder trägt der Arbeitgeber die Kosten für das Aufladen dieses Kraftfahrzeuges, ist keine Einnahme anzusetzen, wenn beim Aufladen durch den Arbeitnehmer an einer nicht öffentlichen Ladestation die nachweisliche Zuordnung der Lademenge zu diesem Kraftfahrzeug sichergestellt wird und die Höhe des Kostenersatzes wie folgt berechnet wird: Die Kosten werden auf Basis des von der Energie-Control Austria für die Regulierung der Elektrizitäts- und Erdgaswirtschaft (E-Control) für das erste Halbjahr des vorherigen Kalenderjahres festgelegten durchschnittlichen Strom-Gesamtpreises (Cent pro Kilowattstunde) der Haushaltspreise (öffentliches Netz) ermittelt.



Frage:

Sollte der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer dessen tatsächliche Kosten für den Strom ersetzen, ist ebenfalls kein Sachbezug anzusetzen?



Antwort:

Für den Kostenersatz ist insoweit kein Sachbezug anzusetzen, als er den gemäß § 4c Abs. 1 Z 2 lit. b der Sachbezugswerteverordnung ermittelten Kostenersatz nicht übersteigt. Höhere Kostenersätze sind steuerpflichtig.



Frage:

Sollte der Stromvertrag nicht auf den Arbeitnehmer, sondern auf eine andere Person lauten (z.B. Familienangehöriger), ist ein kostenfreier Ersatz grundsätzlich auch möglich? – allenfalls unter welcher Nachweispflicht?


Antwort:

Wenn Ladekosten des Arbeitnehmers im privaten Bereich anfallen, ist es grundsätzlich nicht entscheidend, auf wen im Haushalt des Arbeitnehmers der Stromvertrag lautet, da für den Kostenersatz ausschließlich die dem arbeitgebereigenen Kraftfahrzeug zuzuordnenden Kilowattstunden ausschlaggebend sind.

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  Pension und Erwerbstätigkeit - Entfall des Dienstnehmeranteils zur Pensionsversicherung
Geschrieben von: Wilhelm Kurzböck - WIKU - 30.01.2024, 09:22 - Forum: News & wichtige Infos - Keine Antworten

Pension und Erwerbstätigkeit - Entfall des Dienstnehmeranteils zur Pensionsversicherung

ÖGK-Newsletter Nr. 2/Jänner 2024

https://www.gesundheitskasse.at/cdsconte...gkdgportal

Diese Regelung gilt auch dann, wenn jemand zB ursprünglich die Schwerarbeitspension oder Korridorpension in Anspruch nahm und ab einem bestimmten Zeitpunkt das Regelpensionsalter erreicht und die Pension weiterbezieht.

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  Zuordnung zu KFZ - Laden mit Chip/RFID-Karte/Schlüssel
Geschrieben von: Wilhelm Kurzböck - WIKU - 29.01.2024, 09:18 - Forum: News & wichtige Infos - Keine Antworten

Zuordnung zu KFZ - Laden mit Chip/RFID-Karte/Schlüssel

Anfragebeantwortung des BMF vom 25.1.2024

Frage:

Die Sachbezugswerteverordnung regelt in § 4 c Abs. 1 Z 2 idF BGBl. II Nr.. 404/2023, dass – wenn der Arbeitergeber die Kosten für das Aufladen des arbeitgebereigenen E-KFZ ersetzt oder trägt - keine Einnahme anzusetzen ist, wenn die Kosten an einer öffentlichen Ladestation nachgewiesen werden oder beim Aufladen durch den Arbeitnehmer an einer nicht öffentlichen Ladestation die nachweisliche Zuordnung der Lademenge zu diesem Kraftfahrzeug sichergestellt wird.

Bei welchen technischen Voraussetzungen ist die Voraussetzung der nachweislichen Zuordnung gesichert?

In der Regel verwendet man für das Aufladen des E-KFZ mit einer Wallbox einen Chip/eine RFID-Karte oder einen Schlüssel. Wenn dieser Chip/diese Karte oder dieser Schlüssel einem Fahrzeug eindeutig zugeordnet ist und vereinbart ist, dass dieser/diese nicht für andere Fahrzeuge verwendet werden darf, ist die Voraussetzung der eindeutigen Zuordnung der Lademenge zu dem KFZ sichergestellt?

Reicht für Dokumentationszwecke der Auszug aus der Wallbox bzw. der App mit der Lademenge und Kartennummer für die Zuordnung?

Die Voraussetzung der eindeutigen Zuordnung ist jedenfalls gegeben, wenn das konkrete Auto (plug and charge) sich bei der Ladestation selbst anmeldet?

Antwort:

Aufgrund der jüngsten Änderung der Sachbezugswerteverordnung wird nicht mehr auf die Zuordnung der Lademenge durch die Ladeeinrichtung selbst abgestellt, sondern es ist ausreichend, wenn die nachweisliche Zuordnung der Lademenge zum arbeitgebereigenen Kraftfahrzeug sichergestellt wird.

Dies kann einerseits durch die Aufzeichnungen von Ladeort und Lademenge durch das Kraftfahrzeug selbst (so genannre „In-Vehicle-Aufzeichnungen“) erfolgen.

Andererseits können diese Nachweise je nach Anbieter entweder durch eigene Apps bzw.. Aufzeichnungen des Herstellers (charging history) abgerufen werden.

Die Voraussetzung ist auch erfüllt, wenn sich der Arbeitnehmer beim Aufladen des arbeitgebereigenen Kraftfahrzeuges bei der Ladeeinrichtung mittels QR-Code und Smartphone-App oder RFID-Chip oder -Karte oder mittels automatischer Authentifizierung des Fahrzeuges am Ladepunkt mittels „Plug & Charge“ (ISO 15118) registriert und der Ladevorgang damit eindeutig einem Fahrzeug zugeordnet werden kann (technisch oder indem die Nutzung für andere Fahrzeuge ausgeschlossen ist und auch nachweislich nicht erfolgt) und somit die Lademengen entsprechend zugeordnet werden können.

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  SWÖ-Kollektivvertrag sowie Zusatz-Kollektivvertrag zum SWÖ-KV per 1.1.2024 gesatzt
Geschrieben von: Wilhelm Kurzböck - WIKU - 29.01.2024, 09:08 - Forum: News & wichtige Infos - Keine Antworten

SWÖ-Kollektivvertrag sowie Zusatz-Kollektivvertrag zum SWÖ-KV per 1.1.2024 gesatzt

Satzung Nr. 1

https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/II/2024/25/20240126


Satzung Nr. 2 ("Zweckzuschuss" betreffend Pflegezuschuss)

https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/II/2024/26/20240126

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  Zeitlich nachgelagerte Geltendmachung des Familien-bonus PLUS durch anderen Elternteil – rückwirkendes Ereignis
Geschrieben von: Wilhelm Kurzböck - WIKU - 29.01.2024, 08:59 - Forum: News & wichtige Infos - Keine Antworten

Zeitlich nachgelagerte Geltendmachung des Familien-bonus PLUS durch anderen Elternteil – rückwirkendes Ereignis

VwGH vom 19.10.2023, Ro 2023/13/0017
§ 33 Abs. 3a EStG 1988

So entschied der VwGH:

1. Wurde von einem Elternteil (hier: der Mutter eines Kindes) der Familienbonus PLUS zu 100 % geltend gemacht und einige Zeit danach auch vom anderen Elternteil für dasselbe Kind beantragt, so stellt dies ein „rückwirkendes Ereignis gemäß § 295a BAO“ dar.

2. Auch wenn der Bescheid der Kindesmutter schon rechtskräftig war, ist er durch die berechtigte Geltendmachung in diesem Punkt abzuändern (woraus hier eine Steuernachforderung des Finanzamtes gegenüber der Kindesmutter entstanden war).

3. Zwar wurde dies nicht ausdrücklich im Gesetz normiert, aber es entspricht der Absicht des Gesetzgebers, welche aus den Erläuterungen zur Regierungsvorlage und den dort dargestellten Beispielen abgeleitet werden kann.

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  "Schräg" ist vielleicht noch ein wenig untertrieben!
Geschrieben von: Wilhelm Kurzböck - WIKU - 29.01.2024, 08:54 - Forum: News & wichtige Infos - Keine Antworten

https://www.heute.at/s/oevp-will-jetzt-d...-120016755

"Schräg" ist vielleicht noch ein wenig untertrieben!

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  WIKUS wöchentliches Lohnupdate KW 4/2024 (Premium-Video)
Geschrieben von: Wilhelm Kurzböck - WIKU - 28.01.2024, 16:34 - Forum: News & wichtige Infos - Keine Antworten

WIKUS wöchentliches Lohnupdate KW 4/2024 (Premium-Video)

https://vimeo.com/907173979

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  Übergang von § 4/3 auf § 5/1 Einzelunternehmer
Geschrieben von: antenea@aon.at - 26.01.2024, 15:04 - Forum: Steuern - Antworten (4)

Liebe KollegInnen
Wer hatte schon einen Jahresabschluss mit Übergang von § 4/3 auf § 5/1 eines Einzelunternehmers und kann mich dabei unterstützen. Natürlich gegen Bezahlung
Kontakt: antenea@aon.at Tel 0664 918 44 16
Danke

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  Schmutz-Erschwernis-und Gefahrenzulagen Rz 1129 LStR
Geschrieben von: Maria H - 26.01.2024, 11:47 - Forum: Personalverrechnung, Arbeitsrecht - Antworten (2)

Schmutz-Erschwernis- und Gefahrenzulagen Rz 1129 LStR: Wie geht man nun am besten vor? Soll man sich überhaupt noch eine steuerfrei Abrechnung trauen? Der Kollektivvertrag für Zahnärzte schreibt z.B. EUR 131,00 Infektionszulage vor (für Vollzeitbeschäftigung) Kann man diese nun noch steuerfrei abrechnen, oder ist es empfehlenswert eine Aufzeichnung zu führen, die die Steuerfreiheit belegt. Und kann die Aufzeichnung dann so sein, dass von Dienstbeginn bis Dienstende Patientenbehandlung und Instrumentendesinfektion steht? In der Urlaubszeit wird die Zulage eh pflichtig abgerechnet.  Smile Vielen Dank im Voraus für Feedback

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  Taggeld - Ausland - KV Datenverarbeitung+Informationstechnologie
Geschrieben von: AlexanderB - 26.01.2024, 10:42 - Forum: Personalverrechnung, Arbeitsrecht - Antworten (1)

Ich hatte einfragen zu oben genannten KV - hier ist im §8 Abs. 3 d) angeführt, dass die Taggelder ab dem 31. Kalendertag zu küren sind. Die Auslandsreisen sind im Anhang 
III des KV im §26Z4 EStG geregelt wo auf die  die VerordnungGBl 1993/483 undBl 1994/665 - demnach gilt die Kürzung meines Verständnisses nur für die Taggelder im Inland.

Hat jemand von Euch diesen KV abzurechnen und Erfahrung damit.

Bitte um Eure Unterstützung,

vielen Dank Alexander

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